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Interdisziplinäres fachdidaktisches Forschungskolloquium

Nächster Vortrag am 20.11.2018; 18:00-19:30 Uhr, R. 4.011 (HG) im Rahmen des Interdisziplinären fachdidaktischen Forschungskolloquiums: Herzliche Einladung!

Am 20. November (Di) wird Jun.-Prof.'in Aline Willems das IFDG-Projekt Unterrichtspraktische und -theoretische Perspektiven auf kultursensibles Lernen und Lehren vorstellen.

Zusammengeführt durch das Interdisziplinäre Forschungszentrum für Didaktiken der Geisteswissenschaften (IFDG) hat eine Gruppe von Fachdidaktiker*innen das gemeinsame Forschungsprojekt uKuLeLe – Unterrichtspraktische und -theoretische Perspektiven auf kultursensibles Lernen und Lehren initiiert, welches fünf Teilprojekte inhaltlich bündelt, die sich unter verschiedenen Gesichtspunkten mit kultureller, biographischer und leistungsbezogener Heterogenität im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen auseinandersetzen. Der zentrale Begriff, durch den sich das Projekt Phänomenen von Diversität und Heterogenität nähert, ist der der ‚Kultur‘. Dabei ist Kultur sowohl Gegenstand als auch Interaktionsraum im Literatur-, Kultur- und Sprachunterricht und Lehrende benötigen diesbezüglich eine besondere Professionalität.
Das Interdisziplinäre fachdidaktische Forschungskolloquium bietet nun einen Diskursraum außerhalb der bisherigen gruppeninternen Diskussionen, in welchem das Gesamtkonzept zunächst präsentiert und konstruktiv-kritisch diskutiert werden soll. Anschließend wird exemplarisch eines der fünf Teilprojekte näher beleuchtet, nämlich ‚Lehr- und Lernkulturen: lerner*innenseitige Verwendung von Fremdsprache in heterogenen Settings‘, um gemeinsam potentielle Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Anknüpfungspunkte aufzudecken.

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Am 09.07.2018 fand das Interdisziplinäre fachdidaktische Forschungskolloquium des IFDG bereits zum dritten Mal statt. Vorgetragen hat Lennart Jentsch zum Thema "Islambilder von Schülerinnen und Schülern und mögliche Einflussfaktoren. Eine empirische Untersuchung aus einer Mixed-Methods-Perspektive".

Am 18.01.2018 hat der erste Vortrag im Rahmen des neuen IFDG-Kolloquiums stattgefunden. Unter dem Titel "Schulbücher als Erzählungen eigenen Formats - Perspektiven narratologischer Schulbuchforschung" hat Johannes Jansen sein an der Schnittstelle von Narratologie, Geschichtsdidaktik und Schulbuchforschung angesiedeltes Dissertationsprojekt zur Diskussion gestellt.

Unter dem Titel "Konzeptionelle Schriftlichkeit im Unterrichtsdiskurs: Lernziel und -hindernis (?). Zur Sprache von Schülern in Gruppenunterricht und Präsentationen"? fand am Montag, 7.5.2018 von 18.00-19.30 Uhr in Raum 4.016 im Hauptgebäude der zweite Vortrag statt. Referentin war Katrin Hee. Herzlichen Dank für den Vortrag und allen TeilnehmerInnen die die anregende Diskussion!

 

Internationale literaturdidaktische Tagung

25.-27. September 2018: Internationale literaturdidaktische Tagung "Umbrüche und Aufbrüche 1918-2018: Das östliche Mitteleuropa als Ort und Gegenstand interkultureller literarischer Lernprozesse" an der Universität zu Köln. Organisation: Prof. Dr. S. Grimm/Dr. M.-O.Carl/Dr. N. Kónya-Jobs. Alle Informationen und Anmeldung unter http://www.read-east.de

 

Interdisziplinäres fachdidaktisches Forschungskolloquium: Konzept

Zweimal im Semester sind alle Interessierten aus dem Kreis des IFDG zu 90minütigen Kolloquiumssitzungen eingeladen, bei denen Arbeiten aus den beteiligten Fachdidaktiken oder aus angrenzenden Gebieten vorgestellt und diskutiert werden. Die Vortragszeit soll 30 Minuten nicht überschreiten, um ausreichend Zeit für den gemeinsamen Austausch zu bieten. Andere Formate, wie die Diskussion zuvor verschickter Texte, können im Kolloquium erwogen werden.

Die vorgestellten Arbeiten sollen zum einen noch nicht abgeschlossen sein, so dass es tatsächlich zu einem Austausch über work in progress kommen kann. Zum anderen sollen sie nicht nur aus der Perspektive der jeweiligen Fachdidaktik (oder angrenzenden Wissenschaft) von Interesse sein, sondern auch Aspekte enthalten, die für Forschende anderer, insbesondere geisteswissenschaftlicher Fachdidaktiken relevant sind (das könnten z.B. methodische Zugänge oder schulfächerübergreifende Themen sein). Darüber hinaus soll der Fokus auf Beiträgen von Nachwuchswissenschaftler*innen liegen. Inwiefern Arbeiten im Einzelfall die genannten Bedingungen erfüllen, mag im Einzelfall strittig sein, als regulative Idee mögen sie aber dazu dienen, einen sowohl für die Vortragenden als auch die Teilnehmenden möglichst produktiven Austausch zu ermöglichen.

Wir beginnen zunächst mit Vortragenden aus dem Kreis des IFDG selbst. Es ist aber auch denkbar, Vortragende von anderen Fakultäten der Universität zu Köln oder von außerhalb einzuladen. Nach den Kolloquiumssitzungen soll es jeweils die Gelegenheit zum informellen Austausch bei einem Imbiss oder Umtrunk geben. Neben dem fachlichen Austausch besteht ein Ziel des Kolloquiums darin, den Kontakt gerade auch der Nachwuchswissenschaftler*innen im IFDG untereinander zu erleichtern.

Wer Interesse hat, in diesem Rahmen eine Arbeit vorzustellen oder jemand anderen für einen Vortrag vorschlagen möchte, wende sich bitte an Anne Burkard. Längerfristig und bei größerem Interesse sollte darüber nachgedacht werden, wie die Auswahl von Vortragenden möglichst transparent und inhaltlich sinnvoll erfolgen kann. Denkbar ist, dass jeweils gemeinsam im Kolloquium über die nächsten Vorträge beraten wird. Auch ist denkbar, bei großem Interesse die Anzahl der Kolloquiumssitzungen auf etwa vier pro Semester zu erhöhen. Ein Teil der Sitzungen könnten dann jeweils für Einladungen von Außerhalb reserviert werden, die auch für ein breiteres Publikum geöffnet und größer beworben werden könnten.

Ansprechpartnerin ist Anne Burkard, die das Kolloquium für den Vorstand koordiniert.